Unsere Geschichte

1906

• Gründung des Männer-Turnvereins Wankendorf am 17.10.1906.

1908

• Antrag an die Gemeinde, den Schulsportplatz und die Schulturngeräte dem Turnverein zur Verfügung zu stellen.

1909

• Der Beitritt zum Ostholsteinischen Gau wird einstimmig beschlossen.

1910

• Durch den Beitritt zum Gau sind neue Statuten erforderlich.

1911

• Mitgliederbestand: 49 passive Männer, 3 aktive Männer und 24 jugendliche aktive Turner.

1912

• Erstes Fußballwettspiel (Propagandaspiel) zwischen Kieler und Plöner Turnern auf der Schlüterschen Koppel an der Kirche.

• Aufstellung einer Damenriege.

• Wechsel des Vereinslokals: Gustav Schlüter.

• Mitgliederbestand: 56 passive Männer, 14 aktive Männer, 5 Damen und 15 jugendliche aktive Turner.

• Teilnahme der Turner an der Kaiser-Jubiläumsfeier.

1914

• Einstellung des Turnbetriebs und der Beitragszahlung infolge des Krieges.

1915

• Die Gelder, die dem Verein noch zur Verfügung stehen, werden für Liebesgabensendungen verwandt. Der Vereinswirt hat die Geräte sicherzustellen. Letzte Versammlung während der Kriegszeit.

1919

• Erstes Turn- und Spielfest nach dem Krieg, an dem auch die Frauenabteilung zum ersten Mal teilnimmt.

1920

• Änderung des Vereinsnamens in "Turn- und Sportverein Wankendorf".

1922

• Errichten einer festen Badestelle am Schierensee auf Betreiben des TSV Wankendorf.

1924

• Beginn einer Aufspaltung des Vereines durch die Politik.

• Der Eigentümer der Liegenschaft am Schierensee zieht sein Einverständnis für die befestigte Badestelle zurück. Die errichteten Anlagen werden demontiert und auf seinem Gutshof gelagert.

1926

• Die Verhandlungen über den Erwerb eines Sportplatzes mit dem Vereinswirt Gustav Schlüter nehmen einen günstigen Verlauf. Die Verhandlung mit dem Vorstand des Vereins Rasensport in Wankendorf über eine Vereinigung der beiden Vereine scheitert.

1927

• Die Satzungen, die noch von 1910 stammen, entsprechen nicht mehr den heutigen Verhältnissen, sie werden geändert und den heutigen Verhältnissen angepasst. Gleichzeitig wird beschlossen, den Verein in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Plön eintragen zu lassen.

• Kauf des Sportplatzes durch den Turn- und Sportverein Wankendorf. Der TSV kauft die alte Schlütersche Sandkuhle, die am Kirchtor liegt.

• Nachdem der TSV einen eigenen Platz besitzt, ist auch eine Einigung zwischen den TSV und dem Rasensport Wankendorf erzielt worden. Der Verein Rasensport geht in den TSV Wankendorf auf.

1929

• Gauturnfest und Weihe des Sportplatzes in Wankendorf.

• 25jähriges Stiftungsfest, verbunden mit der Bannerweihe.

1932

• Im Jahresbericht wird rege Beteiligung an der Arbeit in allen Abteilungen gemeldet. Trotzdem ist ein Rückgang aller Aktiven von 153 auf 125 zu verzeichnen. Dieses ist eine typische Erscheinung in allen Vereinen des Gaues.

• Lokalwechsel aufgrund Störungen politischer Kräfte an den Turnabenden. Neues Vereinslokal: Deutsches Haus.

• Beschlussfassung über die Vergrößerung des Sportplatzes.

• 7 Millionen Erwerbslose, dadurch weiterer Rückgang der Mitgliedszahlen.

• Besonderer Erfolg: Die Handballer sind auf Platz 2 im gesamten Gau.

1933

• Teilnahme am Deutschen Turnfest in Stuttgart.

1934

• Die Deutsche Turnerschaft gibt einen Teil ihres Eigenlebens auf. Sie wird unter Fachamt I in den Reichsbund für Leibesübungen überführt.

1935

• Auszug aus der Verhandlungsniederschrift: Punkt 4: Annahme der Mustersatzung und Wahl des Vereinsführers. Der alte Vereinsführer macht die Versammelten mit der Tatsache bekannt, dass die Vereine verpflichtet seien, die neue Einheitssatzung für die dem Reichsbund für Leibesübung angeschlossenen Vereine der Deutschen Turnerschaft anzunehmen. Er entlässt darauf den alten Vorstand aus seinen Ämtern und übergibt die Leitung dem ehemaligen 2. Vorsitzenden, Tb. Krüger, mit der Aufforderung, die Wahl des neuen Vereinsführers vorzunehmen. Er verpflichtet die Ernannten durch Handschlag zu treuer Pflichterfüllung im Geiste des nationalsozialistischen Volksstaates.

• Kreisturnfest in Lübeck.

• Die Mannschaft der Wehrsportabteilung ist recht gut. Neben den reinen Leibesübungen wird in dieser Abteilung Dienst im Gelände und auf dem Schießstand besonders gepflegt. Guter Erfolg bei Wettkämpfen mit anderen Vereinen und Verbänden.

1936

• Durch Abwanderung, Wechsel der Arbeitsstätten und Einzug zur Wehrmacht entstehen empfindliche Lücken bei den aktiven Turnern. Die Frauenabteilung ist eifrig und hält den alten Stand. In den nun folgenden Jahren kommt es zu einem langsamen Versiegen der einzelnen Abteilungen und mit dem Ausbruch des Krieges, im August 1939, hört jede Arbeit in dem Turn und Sportverein Wankendorf auf.

1944

• Ausbau des Sportplatzes (jetziger Jahnplatz) mit Hilfe russischer Kriegsgefangener.

1945

• Im März lässt Oberturnwart R. Meier die Geräte sicherstellen, um diese vor Vernichtung zu schützen.

1946

• Es findet die erste Zusammenkunft statt und es wird von den Anwesenden der Beschluss gefasst, sofort mit dem Turn- und Spielbetrieb zu beginnen, um als Rechtsnachfolger des alten Vereins aufzutreten, damit die Ansprüche auf das diesen Verein gehörende und beschlagnahmte Vereinsvermögen gelten zu machen.

• Am 20.01.1946 wird die 1. Mitgliederversammlung abgehalten, an der 68 Mitglieder teilnehmen. Es muss nach den Richtlinien der Militärregierung ein neues Vereinsleben gestaltet werden. Die Paragraphen der Militärregierung ließen es oft nicht zu, alte Mitglieder in den TSV aufzunehmen. Der Wille und der Idealismus sind hier nicht maßgebend.

1950

• Endausbau des Jahnplatzes bis Mitte der 50er Jahre.

1972

• Einweihung der Schulsporthalle.

1974

• Grundsanierung des Jahnplatzes bis 1975. Ausweichplatz ist die neu hergerichtete Koppel hinter Schlüters Gasthof.

1981

• Statistisch ist jeder 5. Einwohner des Amtes Wankendorf Mitglied des TSV Wankendorf. Davon sind circa 66 % aktiv.

1988

• Einweihung des Schulsportplatzes hinter der Grund- und Hauptschule Wankendorf mit einer Flutlichtanlage.

1989

• Einweihung des Sportplatzes in Stolpe im Depenauer Weg.

1992

• Fußball: Die 1. Herrenmannschaft spielt ein Benefizspiel zugunsten der UNICEF gegen den Hamburger Sportverein in Wankendorf vor circa 4.000 Zuschauern.

1994

• Fußball: Die 1. Herrenmannschaft spielt gegen die Bundesligamannschaft der SG Dynamo Dresden auf dem Schulsportplatz in Wankendorf.

1996

• Die Schulsporthalle wird wegen zu hoher PCB-Belastung saniert.

2000

• Einweihung des Ballsporthalle Auf dem Bös/Bornhöveder Landstraße. Die Mitgliederzahl steigt hierdurch bis weit über 1.300 Mitglieder an.

2001

• Die Karateabteilung nutzt einen Resthof im Bansrader Weg als Trainingsstätte.

2004

• Das Blasorchester nimmt als offizieller Vertreter des Landes Schleswig-Holstein an der Steubenparade in New York teil.

2005

• Fußball: Die 1. Herren spielt in der Bezirksoberliga.

• Handball: Die 1. Frauen spielt in der Bezirksklasse.

• Karate: Mehrere Landesmeister in den Jugendklassen.

2006

• Die Karateabteilung verselbstständigt sich als eigener Verein (Shingi-Dojo) und verlässt den TSV Wankendorf.

• Fußball: Es wird mit den Nachbarvereinen aus Bornhöved, Trappenkamp und Schmalensee der Jugendfußballclub FC Rot-Weiß Saxonia e.V. gegründet.

• Handball: Eine weibliche Jugendmannschaft spielt in der Oberliga.

• Der Turn- und Sportverein Wankendorf wird 100 Jahre alt und hat 1.220 Mitglieder.

2011

• Die Handballsparten des TSV Wankendorf und des TSV Quellenhaupt Bornhöved gründen - mit Ausnahme des Frauenbereichs - die Handballspielgemeinschaft HSG WaBo 2011.

2012

• Fußball: Die 1. Herrenmannschaft schafft den direkten Wiederaufstieg und spielt nun in der Verbandsliga Süd-West.

• Handball: Die Frauenmannschaften treten der HSG WaBo 2011 bei.

2015

• Der 2006 gegründete Jugendfußballclub FC Rot-Weiß Saxonia e.V. (1. Jugendfußballclub in Schleswig-Holstein) wird aufgelöst.

2016

• Der TSV Wankendorf wird 110 Jahre alt.

• Handball: Die Frauen 1 und die Männer 1 werden Meister in ihren Klassen und steigen auf. Die Frauen 1 spielen nun ist der Landesliga und die Männer 1 in der Kreisklasse A.

2017

• Der TSV Wankendorf wird 111 Jahre alt.

• Handball: Leider können sich die Frauen 1 in der Landesliga nicht halten und steigen im ersten Jahr wieder ab.

• Fußball: Die 1. Herrenmannschaft wird am vorletzten Spieltag der Saison 2016/2017 Meister der Verbandsliga Süd-West und steigt somit in die Oberliga (5. Liga) auf.

 

Unsere 1. Vorsitzenden

1906 - 1907 Bahnmeister Lehmann
1907 - 1910 Postmeister Siedentopf
1910 - 1922 Max Trede
1922 Johann Grewe
1923 Hermann Schaer
1923 - 1945 Otto Kaack
1945 - 1973 August Paysen
1973 - 1990 Carl Joel
1990 - 2004 Günter Danker
2004 - 2005 Holger Bajorat (2. Vorsitzender, kommissarisch)
2005 - 2016 Klaus-Peter Jung
2016 - 2017 Hans-Jürgen Witt (2. Vorsitzender, kommissarisch)
seit 2017 Claudia Hopp