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Fußball // 1. Herren

 

Spielplan und Tabelle // Saison 2019/2020
Berichte // Saison 2019/2020

26.10.2019

(LR) Aufgrund von personellen Engpässen bei Samstagspielen der FSG musste Trainer Ralf Hartmann sein Team umstellen und brachte von Beginn an Elias Laizer auf der rechten Außenbahn sowie Murat Ocak als Offensivkraft in der Spitze und ließ Florian Bruckschlögl auf der linken Außenbahn verteidigen. Dafür rückte Tor-ben Ruckpaul neben Jonas Griese neu in die Innenverteidigung und fühlte sich dort sichtlich wohler als auf der Außenverteidigerposition.

Mit dem starken Wind im Rücken übernahm die FSG von Beginn an die Initiative, während der Tabellenletzte aus Dersau zunächst auf Konter setzte. In der 10. Mi-nute deutete Dominik Schiffer mit einem fulminanten Fernschuss aus ca. 22 Me-tern an das Aluminium des Dersauer Gehäuses an, dass sein Team mit dem Wind im Rücken versuchen wollte, frühzeitig in Führung zu gehen. Nur sechs Minuten später scheiterte zunächst Fabian Makus mit seinem Schuss in der vielbeinigen ASV-Defensive. Den abgewehrten Ball brachte Elias Laizer im gegnerischen Straft-raum unter Kontrolle und wurde dabei aber unfair attackiert und ging zu Boden. Der gut leitende Schiedsrichter Marc Neumann zeigte sofort auf den Punkt und blieb auch, trotz der lautstarken Dersauer Proteste, bei seiner Entscheidung. Ka-pitän Sebastian Worbs übernahm mal wieder Verantwortung, zeigte keine Nerven und traf mit einem satten Flachschuss unten rechts zur 1:0-Führung. Weiter Druck machend gegen eine zu sorglos verteidigende Dersauer Mannschaft fiel dann nur sechs Minuten später das 2:0. Erneut war es Sebastian Worbs, der sich nach einen von Florian Bruckschlögl fast von der Mittelinie getretenen Freistoß in den Dersauer Strafraum am höchsten schraubte und mit dem Kopf sehr zur Freude der mitge-reisten FSG-Fans unhaltbar einnickte. Nur sechs Minuten später der nächste FSG-Torjubel. Nach einem weiten Einwurf von Florian Bruckschlögl von der linken Seite in Höhe des Dersauer Sechzehnmeterraumes bis vor das Tor reagierte erneut Se-bastian Worbs in der Mitte stehend am schnellsten und versenkte das runde Leder zum 3:0. Damit war der Hattrick in nur 16 Minuten perfekt.

Auch wenn sich die Dersauer an diesem Tag in der Defensive als nicht sehr sattel-fest präsentierten und die Offensive kaum gefährliche Torchancen generieren konnte, gab das 3:0 zur Halbzeit der FSG zwar Sicherheit, aber noch keine Punk-tegarantie, denn es waren ja noch lange 45 Minuten zu spielen.

Wie erwartet übernahmen die „Keiler“, so wie der ASV Dersau auch genannt wird, mit dem Wind im Rücken zunächst das Kommando. Doch die Offensive der Gast-geber zeigte sich insgesamt als zu „zahnlos“ und konnte sich gegen die kompakt stehende FSG-Defensive mit Jonas Griese und Torben Ruckpaul in der Innenver-teidigung nicht entscheidend durchsetzen. So kam es für die abstiegsgefährdeten Dersauer wie es kommen musste. Erst konnte Philipp Rühter im Dersauer Gehäuse nach einem schnellen Konter einen Schuss von Sebastian Worbs (53.) noch knapp zur Ecke lenken, hatte aber bei der nachfolgenden Ecke von links keine Abwehr-chance, so dass der am langen Pfosten völlig freistehende Sebastian Worbs erneut per Kopf seine vierte „Bude“ machte (54.). Damit war der Drops gelutscht und der Deckel zu. Auch wenn sich die Dersauer bis zum Spielende weiter um eine Ergeb-nisverbesserung bemühten, blieben ihre Angriffe immer wieder in der vielbeinigen FSG-Defensive hängen, während sich die FSG ein paar gute Konterchancen er-spielte, die aber im Gefühl des sicheren Sieges versiebt wurden.

Leichter als erwartet nach dem letzten Dersauer Erfolg in Schönkirchen kam die FSG zu drei Auswärtspunkten und konnte damit den achten Tabellenplatz festigen, während der ASV Dersau tief im Keller stehend weiter auf eine Wende hoffen muss. Held des heutigen Spieltages war zweifelsfrei Kapitän Sebastian Worbs, denn vier Tore in einem Spiel, darunter auch noch ein Hattrick in nur 16 Minuten, sind auch für ihn eher selten und gehen gleich im ersten FSG-Jahr mit einem dicken Ausru-fezeichen in die Geschichte und in die Annalen der FSG ein. Glückwunsch Sebastian zu deiner Superleistung und deinem Torinstinkt. Weiter, so!

 

20.10.2019

(LR) Von Beginn an übernahm das Team von Trainer Ralf Hartmann die Initiative gegen den defensiv sehr kompakt stehenden Tabellenzweiten aus Stein. Aus keiner Chance plötzlich das 0:1 (10.), als nach einem Fehlpass im Aufbauspiel der Ball zu Florian Bruckschlögl kam, der den Ball –warum weshalb auch immer- nicht richtig unter Kontrolle bekam und der dahinter stehende Timo Federwisch dieses Gastgeschenk dankbar annahm und zum 0:1 einnetzte.

Von dem frühen Rückstand ließ sich die FSG nicht entmutigen und machte weiter Druck. Auch wenn den Angriffsbemühungen des Öfteren die Genauigkeit im Abspiel fehlte, so dass der Gast, der trotz der Führung weiter verhaltend offensiv spielte, diese Fehler nutzte, um selbst Konter einzuleiten, generierte die FSG auch einige gute Möglichkeiten. Nur der krönende Abschluss fehlte noch. In der 35. Minute kam Valdrin Idrizi auf der rechten Angriffsseite in Ballbesitz und machte Druck auf das TSV-Tor. Im richtigen Moment dann das Abspiel auf den mitlaufenden Arne Duggen, der im TSV-Strafraum noch den Blick für den besser postierten Fabian Makus hatte und selbstlos maßgerecht auf ihn ablegte. Kein Problem für den FSG-Torjäger, der den Ball zum 1:1-Ausgleich ins leere Tor schob. Super Kombination, Männer, die wir als Zuschauer gerne öfter sehen würden.

Doch kaum war der Jubel der treuen FSG-Fans verhalt, da klingelte es schon wieder im FSG-Tor. Erneut kam Timo Federwisch ca. 30 Meter vor dem Tor in Ballbesitz und zog einfach ab. Der Ball senkte sich über den vor seinem Tor stehenden Keeper Patrick Rehberg hinweg ins Netz. Wer dachte, diese erneute kalte Dusche steckt die FSG nicht so einfach weg, sah sich getäuscht. Erst scheiterte Kapitän Sebastian Worbs (36.), dann traf Fabian Makus nach einer Ecke nur den Pfosten (37.) und der spiel- und kampfstarke Arne Duggen zimmerte das runde Leder an die Latte (41.). So ging es mit einem 1:2-Rückstand in die Kabinen.

Auch in der zweiten Halbzeit machte die FSG zunächst wieder Druck und wollte den Ausgleich. Doch es fehlte am Ende das kleine Quäntchen Glück im Abschluss.  Der TSV Stein blieb bei seiner Defensivtaktik und nutzte Ballverluste der FSG zu eigenen Kontern. So auch in der 57. Minute, als die hoch stehende FSG-Defensive ausgekontert wurde und Felix Flemming das 1:3 erzielte. Jetzt wirkte das FSG-Angriffsspiel sehr zerfahren und führte immer wieder zu Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung. Erneut war es Felix Flemming, der in der 71. Minute nach einem Konter mit dem 1:4 den Sack fast schon zumachte. Die FSG gab zwar nicht auf, doch es dauerte bis zur 80. Minute, als der Aktivposten im FSG-Spiel, Arne Duggen, mit seinem Schuss knapp das gegnerische Tor verfehlte und kurz darauf (82.) am gegnerischen Torwart scheiterte. Wie es besser geht, zeigte erneut Timo Federwisch, der aus ca. 20 Metern aus halbrechter Position abzog und zum 1:5 (83.) einnetzte.

Die FSG gab trotz des relativ hohen Rückstandes nicht auf, sondern versuchte, weiter nach vorne zu spielen. Kurz vor Ende der Partie gelang dem unermüdlich kämpfenden Marcel Petitjean dann doch noch das 2:5 (89.) und in der Nachspielzeit servierte Dominik Schiffer von links auf Fabian Makus, der per Kopf mit seinem zweiten Treffer am heutigen Tag den 3:5-Endstand erzielte (90.+3).

Zwei Erfolgserlebnisse zum Schluss, die letztlich zwar keinen Punkt bedeuten, aber zeigen, dass sich das Kämpfen bis zur letzten Minute lohnt. Diese nicht neue Erkenntnis sollte für die Mannschaft Motivation genug sein für das Lokalderby am nächsten Samstag um 14:00 Uhr in Dersau, denn auch dieses Spiel ist kein Selbstläufer, sondern harte Arbeit über die gesamte Spielzeit. Der heimischen ASV wird nach seinem ersten Dreier im zehnten Pflichtspiel sicher selbstbewusst auftreten und versuchen, erneut zu punkten, um den Anschluss herzustellen. Da die FSG auch noch einige Punkte benötigt, um sicher in die Winterpause zu gehen, erwartet die Zuschauer sicher ein interessantes Spiel.

 

06.10.2019

(LR) Mit einem für beide Seiten über die gesamte Spielzeit gesehen gerechten 1:1-Unentschieden, das durch die Tore von Sebastian Worbs (12.) und Stephan Wendt (40.) bereits zur Halbzeit feststand, ging die Partie zwischen der FSG Saxonia und dem MTV Dänischenhagen im Wankendorfer Jahnstadion nach 94 gespielten Minuten zu Ende.

Zunächst kamen die Gäste von der Halbinsel Dänischer Wohld besser ins Spiel und bestimmten das Spielgeschehen, während die FSG hinten zwar sicher stand, aber das Spiel nach vorne überhaupt nicht in den Griff bekam. So kam der MTV durch Jonas Voth (6.) zur ersten Gästechance, ehe Fabian Makus nach 10 Minuten erstmals gefährlich vor dem Tor von MTV-Keeper Jannik Holtz (10.) auftauchte.

Kurz danach dann Jubel im Jahnstadion, als Kapitän Sebastian Worbs nach guter Vorarbeit von Arne Duggen 18 Meter vor dem gegnerischen Tor mit einem satten Flachschuss aus halblinker Position unhaltbar ins lange Eck zur Führung traf. Jetzt kam die FSG besser ins Spiel und erarbeitete sich einige gute Möglichkeiten, die leider vergeben wurden. Die Gäste hingegen, die jetzt defensiv unter Druck standen, kamen nur noch sporadisch zu einigen Kontern. Das zweite FSG-Tor schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Doch statt noch ein Tor nachzulegen fing sich die FSG-Defensive, deren Zuordnung bei dem Standard nicht stimmte, nach einer Flanke von rechts durch Torjäger Stephan Wendt per Kopf kurz vor der Halbzeit noch den aus Sicht der FSG unnötigen Ausgleich.

In der Pause schien Gästetrainer Frank Knoche die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nach Wiederanpfiff übernahm zunächst sein Team das Kommando im Jahnstadion und setzte die FSG, die sich kontrolliert kaum befreien konnte, unter Druck. Doch spätestens nach der Einwechselung von Jonas Griese, kam in der 55. Minute für den verletzten Florian Bruckschlögl, fand die FSG wieder besser ins Spiel und erspielte sich weitere gute Torchancen. So traf u. a. Arne Duggen in der 76. Minute per Kopf leider nur die Latte. Auf der anderen Seite hatte die FSG aber auch Glück, dass der MTV seine Kontermöglichkeiten nicht nutzte und in der Nachspielzeit (92.) durch Stephan Wendt auch nur die Latte traf. Aber ein Treffer zu dieser Zeit wäre dem Spielverlauf auch nicht gerecht geworden. So blieb es bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Pascal Gilgenberger aus Neustadt bei der gerechten Punkteteilung, mit der beide Teams nach dem Spielverlauf gut leben können.

Nächste Woche muss die FSG wieder am Samstag, 15:00 Uhr, bei der TSG Concordia Schönkirchen antreten. Die TSG scheint nach dem Abstieg aus der Landesliga Schleswig noch nicht so richtig in der Verbandsliga angekommen zu sein. Das Team von Interimstrainer Jan Sell, der den glücklosen Stefan Köpke als Trainer Anfang September Schlappe ablöste, liegt derzeit nur auf Platz 13. Bei dieser Konstellation erneut keine leichte Aufgabe für das Team von Trainer Ralf Hartmann. Mal sehen, ob und wie es diesmal klappt.

 

29.09.2019

(LR) In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit erarbeitete sich die Heimelf von Trainer Mikica Mladenovic zwar optisch eine leichte Feldüberlegenheit, konnte bis auf drei Distanzschüssen, die weit über das Tor gingen, aber keine richtige Torchance generieren, während die Mannen von Trainer Ralf Hartmann zumindest zwei gute Möglichkeiten zur Führung durch den wiedergenesenen Sebastian Worbs erspielten und so deutlich machten, dass sie heute Punkte mitnehmen wollten. Erst traf Sebastian aus ca. 16 Metern nur das Aluminium des Laboer Tores, dann tauchte er alleine  vor dem gegnerischen Torwart  Rene Reinke auf, doch dieser konnte parieren. Nach Einschätzung von Ligamanager Dirk Ruckpaul „war das 0:0 zur Halbzeit dennoch so ok, weil wir in der Vorwärtsbewegung einfach zu viele leichte Abspielfehler produzierten und deshalb relativ schnell wieder den Ball verloren“.

Nach Wiederanpfiff durch Schiedsrichter Riccardo Haack machten die Gastgeber zunächst mehr Druck, ohne allerdings die Defensive um Torben Ruckpaul und Florin Bruckschlögl in der Innenverteidigung und Keeper Patrick Rehberg in Verlegenheit zu bringen. In der 60. Minute feierte Jonas Griese nach 173 Tagen verletzungsbedingter Pause sein Comeback und führte auf einer ihm ungewohnten Position im Mittelfeld zur Freude der mitgereisten FSG-Edelfans sogleich Regie und übernahm auch Verantwortung. Zehn Minuten nach seiner Einwechselung erhielt Jonas vor dem gegnerischen Strafraum das runde Leder, umspielte zwei Laboer Abwehrspieler und den gegnerischen Torwart, ehe er aus spitzem Winkel zur 1:0-Führung einnetzte und so einen Einstand nach Maß feierte. Super gemacht, Jonas. Aber die Freude hielt nicht lange.  Kaum war der Torjubel verklungen, als nach einem unnötigen Ballverlust im Mittelfeld und einer nicht konsequent verteidigende FSG-Defensive der Ausgleichstreffer durch Michael Kiefer fiel, gegen dessen abgefälschter Distanzschuss Keeper Patrick Rehberg im FSG-Tor keine Abwehrmöglichkeit hatte.

Kurz vor Schluss dann doch noch die große Chance zum Führungstreffer. Doch  Sebastian Worbs setzte nach einer Flanke zwei Meter freistehend vor dem Tor den Ball per Kopf leider am Tor vorbei. Als sich fast alle auf dem „Stosch“ schon mit dem Unentschieden anfreundeten, bediente Tobias Jantzen mit einem tollen Pass in den Lauf Arne Duggen, der sich die große Chance nicht entgehen ließ und sich mit der nötigen Abgeklärtheit und Übersicht in einem Zweikampf durchsetzte und  in der 91. Minute den umjubelten 2:1 Siegtreffer erzielte.

Fazit: Über die gesamte Spielzeit bekamen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie zu sehen, in der die Abwehrreihen beider Teams dominierten. Die FSG zeigte gegenüber den bisherigen Begegnungen gegen Mannschaften, die in der Tabelle hinter ihr standen, mehr kämpferischen Einsatz und erspielte sich insbesondere nach der Einwechselung von Valdrin und Jonas mehr Torchancen, so dass der Dreier, auch wenn er erst in der Nachspielzeit eingefahren werden konnte, als verdient zu bezeichnen.

 

23.09.2019

(LR) Mit einem unterm Strich verdienten, wenn auch knappen 3:2-Sieg gegen den Aufsteiger aus der Probstei stoppte die FSG nach zwei Niederlagen in Folge den freien Fall. Dominik Schiffer brachte seine Farben bereits nach vier Minuten mit 1:0 in Führung, als er einen Konter über die linke Seite von der Strafraumgrenze mit einen strammen Flachschuss ins lange Eck erfolgreich abschloss und damit einen Blitzstart perfekt machte. Anschließend verfehlte Arne Duggen nach guter Vorarbeit von Dominik Schiffer nur knapp das Gästetor (7.). Dann erspielten sich die Gäste zwei gute Möglichkeiten, doch der erfahrene Offensivspieler Florian Stahl vergab zweimal (12./14.). Das Team von Karim Youssef, dass jetzt besser ins Spiel kam, nutze einen schnellen Konter gegen eine unsortiert agierende FSG-Defensive zum 1:1 Ausgleich durch Mouhamed Mouberikou (19.), der eine Vorlage von Florian Stahl verwertete. Als Florian Bruckschlögl, nach seiner Rotsperrte wieder im Team in der Innenverteidigung, als letzter Mann den Ball leichtfertig vertändelte, kam erneut Florian Stahl an den Ball, zeigte aber Nerven und vergab die mögliche Führung für die Gäste. So blieb es bis zur Halbzeit beim 1:1-Unentschieden.

Gleich nach dem Wiederanpfiff (47.) tankte sich Sebastian Brügmann auf der rechten Angriffsseite durch und flankte von der Grundlinie direkt auf Torjäger Fabian Makus, der per Kopf das 2:1 erzielte. Kurz danach vertändelte Florian Bruckschlögl hinten erneut den Ball. Doch auch diese gute Möglichkeit konnte Florian Stahl zum Glück für die Mannen von Trainer Ralf Hartmann nicht verwerten (48.).

In der 50. Minute verletzte sich Kapitän Bastian Heinrich bei einem unglücklichen Zweikampf in der PSG-Hälfte so schwer am Knie, dass er zur weiteren Diagnose mit dem Krankenwagen in die Klinik verbracht werden musste. Von dieser Stelle gute Besserung, Basti. Wir drücken die Daumen, dass Du schnell wieder auf die Beine kommst.

Beide Mannschaften bemühten sich im weiteren Spielverlauf, weitere Treffer zu erzielen, zeigten sich aber im Abschluss bis zur 86. Minute nicht konsequent genug. Dann wurde Dominik Schiffer von Valdrin Idrizi super auf der linken Seite freigespielt. Seine Flanke fand den in der Mitte wieder präsenten Torjäger Fabian Makus, der erneut mit dem Kopf seinen zweiten Treffer an diesem Tag zur 3:1-Führung erzielte. Das war es, dachten die 120 Zuschauer im Wankendorfer Jahnstadion. Doch die FSG-Defensive passte im Gefühl des sicheren Sieges in der Nachspielzeit (93.) nicht auf, so dass Azem Mehanovic mit seinem dritten Saisontreffer noch auf 2:3 verkürzen konnte. Aber mehr ließ die FSG-Defensive um Florian Bruckschlögl und Keeper Matthias Balzer nicht zu.  Große Freude nach Abpfiff von Schiedsrichter Markus Thormählen bei der FSG. Ein verdienter Sieg, weil sich die FSG einerseits konsequenter im Ausnutzen der Torchancen zeigte und andererseits auch mehr investierte. Das wurde am Ende belohnt. Aber es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es sich gegen Mannschaften, die in der Tabelle über der FSG stehen, besser spielen lässt.

Außerdem freuen wir uns über das gelungene Comeback nach über einem Jahr verletzungsbedingter Auszeit von Elias Laizers, der in der 55. Minute für Bastian Heinrich kam und die rechte Außenbahn beackerte. Sein letztes Spiel machte Elias am 01.09.2018 beim TSV Stein und schoss dort das 2:0 (24.). Ihm fehlt sicher noch die Spielpraxis. Aber für das Team ist entscheidend, dass er wieder dabei ist und somit auch weitere personelle Alternativen für den Trainer vorhanden sind. Das gilt gleichermaßen auch für Andre Bolz, der nach seiner Knieverletzung in der 32. Minute am 21.10.2018 im Heimspiel gegen den Preetzer TSV zwei Minuten vor Abpfiff für Torjäger Fabian Makus noch zu einem Kurzeinsatz kam. Auch Andre braucht nach der knapp einjährigen Zwangspause sicherlich noch ein wenig Zeit, um wieder voll belastbar zu sein, zumal es ja nicht seine erste Knieverletzung in seiner Fußballlaufbahn war.

Nächste Woche am Samstag, 15:00 Uhr, geht es zum VfR Laboe, die nach dem 4:1-Sieg gegen SSG Rot-Schwarz Kiel mit acht Punkten auf Platz 12 liegen. Kein gutes Omen für die FSG auf Platz sieben, denn die Schwarz-Weißen vom Stoschplatz stehen hinter der FSG. Mal sehen, wie die FSG diesmal mit dieser Konstellation umgeht. Es bleibt weiter spannend.

 

15.09.2019

In einem für beide Seiten wichtigen Spiel zeigten sich die Rot-Schwarzen aus Kiel insgesamt spielfreudiger und gewannen nach fünf sieglosen Spielen verdient mit 5:2 Toren. Allerdings spielte die FSG seit der 33. Minute mit nur zehn Spielern, weil Debütant Felix Hartmann nach seiner ersten gelben Karte (30.) durch sein zweites Foulspiel zwar eine RSK-Torchance vereitelte, dafür aber gelb-rot sah.

Trainer Ralf Hartmann musste, bedingt durch die Sperre von Florian Bruckschlögl,  den verletzungsbedingten Ausfall von Torben Ruckpaul das urlaubsbedingte Fehlen  von Patrick Mester, die Innenverteidigung erneut umstellen. Außerdem stand mit Felix Hartmann auf der rechten Außenverteidigerposition ein Debütant im Dress der FSG auf dem Feld.  Dennoch übernahm zunächst die FSG die Initiative, während die defensiv eingestellten Hausherren ihr Glück im schnellen Konterspiel suchten und nach zwei Minuten nach einem Fehler in der FSG-Defensive damit fast erfolgreich gewesen wären. Fast im Gegenzug die große Chance durch Kai Dose (4.), der von Arne Duggen, spielte diesmal im zentralen Mittelfeld und machte eine gute Partie ohne gelbe Karte,  hervorragend in Szene gesetzt wurde, den Ball leider nicht versenken konnte. Auch Bastian Heinrich machte es in der 17. Minute nicht besser, als er alleine auf RSK-Keeper Dustin Markwardt, der als gelernter Feldspieler die etatmäßigen Torleute gut vertrat, zulief, aber das Leder nicht am Keeper vorbei ins RSK-Tor brachte. Das war es dann auch mit der FSG-Offensivkraft. Die Hausherren dominierten nun eindeutig das Spiel und ließen Ball und Gegner nach Belieben laufen. So auch in der 28. Minute, als nach einem schnellen Angriff über rechts Steffen Sitte in der Mitte frei stand und den Ball zum Führungstreffer für die RSK einnetzte. Gegen Ende der ersten Halbzeit kam dann noch einmal die in Unterzahl spielende FSG besser ins Spiel und machte nach einem schönen Spielzug, eingeleitet von Arne Duggen, der aus der Mitte heraus Kai Dose auf rechts anspielte und dessen Flanke verwertete Fabian Makus in akrobatischer Manier, noch vor der Pause das wichtige 1:1.

Die Gastgeber starteten besser in den zweiten Durchgang und erwischten die erneut neu formierte FSG-Defensive auf den falschen Fuß, denn Tobias Jantzen traf nach einer Hereingabe von rechts leider das falsche Tor (50.). Dem 3:1 (67.) durch Steffen Sitte ging ein Handspiel voraus, das weder der Schiedsrichter, der gegen die tiefstehende Sonne schaute, sah noch vom Linienrichter angezeigt wurde. Die FSG bemühte sich auch nach dem 4:1 (74.) durch Kristof Koop zwar weiter um Ergebnisverbesserung, doch mehr als das 2:4 (85.), erneut durch Fabian Makus nach Flanke von Dominik Schiffer von der linken Seite, war heute nicht drin. Fast mit dem Schlusspfiff dann noch das 2:5 (90.) durch Silas Lohse.

Nach der zweiten Niederlage der FSG in Folge muss das Team von Trainer Hartmann jetzt aufpassen, in den nächsten Spielen nicht noch weiter abzurutschen. Deshalb sind alle gefordert, die Hebel auf Sieg umzulegen und wieder richtig Gas zu geben. Das nächste Heimspiel ist am kommenden Sonntag gegen den gut gestarteten Aufsteiger Probsteier SG 2012, der in der Tabelle zum Glück ja vor der FSG steht. Und gegen solche Mannschaften scheint die FSG besonders motiviert zu sein.

 

08.09.2019

(LR) Nach gutem Beginn und der schnellen 2:0-Führung durch die Tore von Fabian Makus (5.) nach guter Vorarbeit von Sebastian Worbs und Dominik Schiffer und dem 18 m-Schuss von Sebastian Worbs (10.) hätte das neu formierte FSG-Team von Trainer Ralf Hartmann den Sack frühzeitig gegen defensiv eingestellte Gäste aus Kiel zumachen können. Aber der Schuss von Tobias Jantzen (16.) verfehlte nur knapp das Tor, während Murat Ocak (17.) nach guter Vorarbeit von Fabian Makus das leere Tor leider nicht traf und so das sichere 3:0 vergab. Im weiteren Spielverlauf gaben die Kieler ihre defensive Ausrichtung auf und machten mehr Druck, so dass die FSG sporadisch Konter fuhr, allerdings ohne Abschluss. Kurz vor dem Pausenpfiff dann nach einer Rudelbildung im FSG-Strafraum ein unnötiges Foulspiel der FSG-Defensive direkt an der Strafraumgrenze. Obwohl Keeper Matthias Balzer die Ecke ahnte und noch kurz mit einer Hand am Ball war, versenkte Rockefeller Konneh-Tandoh. den fälligen Foulelfmeter. Mit einem knappen 2:1-Vorsprung ging es in die Kabinen.

Kurz nach Wiederanpfiff gleich die erste Möglichkeit für Fabian Makus, der am Tor vorbeizog. Auf der Gegenseite vereitelte Keeper Matthias Balzer zunächst den Rückstand, war dann aber machtlos, als die Gäste aus Kiel nach einem schnellen Konter über rechts erneut durch Rockefeller Konneh-Tanoh den 2:2-Ausgleich erzielten. Danach gab es noch mehrere gute Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, aber keine weiteren zählbaren Erfolge.

Als sich in der zweiminütigen Nachspielzeit alle im Jahnstadion schon mit dem Unentschieden abgefunden hatten, mit dem beide Seiten hätten gut leben können, kamen die Gäste aus Kiel nach einer guten Kombination wieder über rechts und halbherzigem Verteidigen auf Seiten der FSG nochmals zu einer Chance, die sie im dritten Versuch durch Muhammed Aslan zum 3:2-Lastminute-Sieg nutzten. Große Freude bei den Gästen, Niedergeschlagenheit und Enttäuschung bei der FSG schon zum zweiten Mal hintereinander. Aber wer vorne seine Chancen nicht verwertet und dann noch um so ein Tor "bettelt", darf sich über die späte Niederlage nicht wundern.

Unterm Strich sehr schade, aber Kopf hoch, Männer, es kommen auch wieder bessere Tage. In der nächsten Woche geht es am Samstag zum SSG Rot-Schwarz Kiel. Anstoß ist dort um 16:00 Uhr.

 

01.09.2019

Mit einem 2:2-Unentschieden (1:1), mit dem letztlich beide Mannschaften leben können, endete der 6. Spieltag der Verbandsliga Ost. Auch wenn die FSG die große Chance auf einen Last-Minute-Dreier liegen ließ, Kapitän Sebastian Worbs scheiterte mit einem Foulelfmeter, verursacht an Dominik Schiffer, am DSV-Torwart Jonas Maass, der die Ecke ahnte, ist das Ergebnis insgesamt als gerecht zu bezeichnen.

Die Platzherren gingen in der 31. Minute nach einem schnellen Konter über rechts gegen eine unsortiert stehende FSG-Defensive durch ihren freistehenden Torjäger Yannick Schnoor, der seinen achten Treffer erzielt, in Führung. Gleich danach hätte es erneut im FSG-Gehäuse klingeln können, doch die gute Chance vergab der DSV (32.). In der 38. Minute dann der Ausgleich, als Arne Duggen über rechts kommend eine gefühlvolle Flanke direkt auf den Kopf von Fabian Makus servierte, der zum Ausgleich einnickte. Kurz vor der Halbzeit vergab Fabian leider die große Chance zur Pausenführung.

Die FSG kam mit mehr Druck aus der Kabine und hätte in der 47. Minute erneut in Führung gehen können, doch diesmal versiebte Bastian Heinrich eine gute Möglichkeit. Besser machten es die Hausherren, die mit ihrem ersten Angriff in Halbzeit zwei wieder über rechts kommend den Ball maßgerecht in die Mitte brachten und es hieß 2:1 (51.). Dann wechselte Trainer Ralf Hartmann den Ligadebütanten Leander Kenne aus und brachte Sebastian Brügmann. Eine gute Entscheidung, denn Sebastian Brügmann erzielte in der 56. Minute nach einer maßgerechten Flanke von der linken Seite, gefühlvoll hereingebracht von Dominik Schiffer, mit seinem ersten Ballkontakt per Kopf den Ausgleich. Im weiteren Spielverlauf gab es auf beiden Seiten weitere Chancen, die aber alle nicht verwertet werden konnten.

So auch der Foulelfmeter in der 89. Minute. Darüber wird sich Kapitän Sebastian Worbs wahrscheinlich am meisten ärgern. Obwohl der Unparteiische insgesamt die Partie im Griff hatte, gab es zum Ende doch noch zwei Aufreger auf Seiten der FSG. Erst bekam Florian Bruckschlögl für einen angeblich nicht regelkonform ausgeführten Einwurf, lief ein paar Meter weiter nach vorne, nach seiner ersten gelben Karte (35.) wegen Foulspiels seine zweite gelbe Karte wegen unsportlichem Verhalten und damit gelb/rot, während kurz vor Schluss Arne Duggen, der heute wieder ein gutes Spiel machte, wegen einer von außen nicht nachvollziehbaren Aktion eine gelbe Karte wegen Meckerns erhielt, die zugleich seine fünfte Karte ist und nach der neuen Regelung in dieser Saison ein Spiel Sperre bedeutet.

 

24.08.2019

Vor dem Spiel gab es für den verstorbenen Wankendorfer Vereinswirt und Gönner des gelb-blauen Fußballs, Gustav Schlüter, zunächst im Jahnstadion eine Schweigeminute. Die Mannschaft spielte in Gedenken an "Gustav" mit einem Trauerflor und holte nach 90 Minuten drei Punkte, die auch „Gustav“ erfreut hätten.

Die Mannen von Trainer Andreas Möller, die sich in dieser Saison im einstelligen Bereich platzierten möchten, zeigten sich in der Anfangsphase ein wenig spielstärker, ohne ganz vorne allerdings der FSG-Defensive, in der Matthias „Tiosch“ Gerndt sein Debüt gab, gefährlich werden zu können. Die verhalten beginnende FSG hingegen kam langsam besser ins Spiel. Nach der ersten FSG-Chance durch Murat Ocak (13.) und einem ersten Warnschuss von Sebastian Worbs (15.) wurde auf der linken Angriffsseite Dominik Schiffer freigespielt und „tunnelte“ zunächst seinen Gegenspieler auf dem Weg in den gegnerischen Strafraum, ehe dieser ihn dann im Anschluss im Strafraum von den Beinen holte. SR Bern zeigte sofort auf den Punkt. Diese Chance ließ sich Kapitän Sebastian Worbs nicht entgehen und verwandelte den Foulelfmeter in der 21. Minute sicher zur 1:0-Pausenführung für die FSG.

Ohne die ganz großen Torchancen begann die zweite Hälfte, denn das Spiel fand vorwiegend im Mittelfeld statt. Murat Ocak hatte in der 56. Minute freistehend vor dem PTSV-Tor die große Chance zum 2:0, doch der Ball ging knapp am Pfosten vorbei ins Tor-Aus. So dauerte es bis zur 79. Minute, als Arne Duggen auf der rechten Angriffsseite angespielt wurde. Mit einem weiten Diagonalpass brachte er den auf der linken Seite freistehenden Dominik Schiffer ins Spiel und zog anschließend seinem Torinstinkt folgend gleich in die Mitte, um dann die flache Hereingabe von "Domi" sicher zum 2:0 zu verwandeln. Ein Superspielzug, wie aus dem Lehrbuch!

Kurz danach (82. Minute) der zweite sehenswerte Spielzug: Bastian Heinrich spielte aus dem Mittelfeld kommend Arne Duggen auf der halbrechten Position an, der erneut den links freistehenden Dominik Schiffer auf der linken Seite mustergültig bediente. "Domi" zog in Richtung PTSV-Gehäuse und versenkte das Leder mit einem strammen Linksschuss zum 3:0.

Im Gefühl des sicheren Sieges hielt sich die FSG-Defensive bei einem der nächsten Preetzer Angriff (84.) vornehm zurück, so dass Felix Ziebell den Ehrentreffer für die Schusterstädter erzielen konnte. Kurz vor Spielschluss dann noch ein kleiner Aufreger, als Arne Duggen frei durch war und vom letzten Mann der Preetzer zu Fall gebracht wurde. Der Pfiff blieb aber aus, Schiedsrichter Moritz Bern, der nicht seinen besten Tag hatte, ließ aber weiterspielen, so dass sich Arne Duggen und Trainer Ralf Hartmann berechtigt aufregten und dafür noch die gelbe Karte sahen.

Insgesamt ein verdienter Sieg für die FSG, die die herausgespielten Chancen besser verwerteten. So zeigten aber auch Partiellen spielerische Ansätze, dass das Verständnis in der neu zusammengestellten Mannschaft von Spiel zu Spiel besser wird. Allerdings zeigten sich die Gäste auch nicht ganz so spielstark wie nach den bisherigen Ergebnissen erwartet.

Trainer Ralf Hartmann sah „einen insgesamt verdienten Sieg seiner Mannschaft gegen einen Gegner, der den Ball zwar phasenweise besser zirkulieren ließ, dafür aber vor dem gegnerischen Tor recht harmlos blieb“ und führte weiter aus: „Zufrieden bin ich mit der Defensivleistung meines Teams, in der Matthias Gerndt in seinem ersten Pflichtspieleinsatz in der Innenverteidigung zusammen mit Patrick Mester bis auf das vermeidbare Gegentor sicher stand, aber auch mit einigen Offensivaktionen, in denen wirklich gut kombiniert wurde! Darauf können und wollen wir aufbauen!“

Auch Ligamanager Dirk Ruckpaul zeigte sich mit dem heutigen Ergebnis mehr als zufrieden, sah aber auch dunkle Wolken angesichts des Spielabbruches der Zweiten in Wahlstedt aufziehen.

 

11.08.2019

Zum Glück für Trainer Ralf Hartmann standen mit Bastian Heinrich und Arne Duggen zwei Spieler, die am letzten Mittwoch verletzungsbedingt ausschieden, wieder zur Verfügung, während Kai Dose und auch Fabian Makus leider passen mussten. Dafür tauchte mit Murat Ocak ein Mann in der Startelf auf, der eigentlich nur noch sporadisch aushelfen wollte, wenn es, so wie an diesem Spieltag, personell eng wird. Und das war auch gut so.

Der Aufsteiger vom Auberg, dessen Stadion an diesem Tag wegen des parallel laufenden Fördetriathlons selbst für Insider nur schwer zu erreichen war, begann druckvoll und erspielte sich gleich nach dem Anpfiff die erste Möglichkeit. Aber Keeper Matthias Balzer, heute für Patrick Rehberg zwischen den Pfosten, stand richtig. Nur langsam kam die FSG gegen offensiv ausgerichtete Gastgeber ins Spiel. Der erste sehenswerte Angriff, von Kapitän Sebastian Worbs kurz hinter der Mittellinie in der 10. Minute eingeleitet, brachte Dominik Schiffer auf der linken Angriffsseite ins Spiel. Dessen gut getimte Flanke auf den zweiten Pfosten legte Murat Ocak auf den in der Mitte lauernden Arne Duggen ab, der eiskalt zur 1:0-Führung verwandelte. Die Antwort der Gelb-Schwarzen ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem Diagonalpass von links auf die rechte Seite und der anschließenden Flanke wieder in die Mitte stand ein Wiker Angreifer sträflich frei und erzielte gegen die ungeordnet stehende FSG-Defensive ohne Mühe den Ausgleich (17.). Dann folgte der zweite große Auftritt von Arne Duggen im FSG-Sturmzentrum. Diesmal leitete Bastian Heinrich den Angriff ein, bediente Murat Ocak, der erneut auf Arne Duggen ablegte. Gegen dessen Schuss hatte der Wiker Schlussmann Yannick Burgemeister keine Abwehrchance (35.). Bereits im Gegenzug scheiterten die Gastgeber nur knapp, mussten aber nicht lange auf den Ausgleich warten. Erneut über rechts kommend erreichte die Flanke wieder einen Wiker Mitspieler am langen Pfosten und es hieß in der 38. Minute 2:2. Damit ging es auch in die Halbzeit.

Die Geschichte der zweiten 45 Minuten ist schnell erzählt. Während die Gastgeber mehr Spielanteile besaßen, aber vor dem FSG-Tor genauso harmlos blieben wie die FSG, blieb es bis zum Abpfiff der Partie beim insgesamt gerechten Unentschieden, mit dem beide Mannschaften gut leben können.

Mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen ist die neue FSG nach der unnötigen Auftaktniederlage gegen den 1. FC Schinkel unter Berücksichtigung der personellen Situation doch noch relativ gut in die Saison gestartet. Trainer Ralf Hartmann zeigte sich vor dem Hintergrund der engen Personaldecke unterm Strich zufrieden mit dem einen Punkt auswärts und der Leistung seines Teams, auch wenn er in diesem Spiel den kämpferischen Biss sowie das Fighten um jeden Ball vom letzten Mittwoch ein wenig vermisste.

Bericht: Lothar Rath, TSV-Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Mannschaft und Statistik // Saison 2017/2018
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Punktspiel gegen den SV Schackendorf

Am drittletzten Spieltag der Verbandsligasaison verspielte der TSV Wankendorf vielleicht die Chance, den TSV Lägerdorf doch noch von der Tabellenspitze zu stoßen. Zu Hause war im A21-Derby der SV Schackendorf zu Gast. Nach zwei guten Chancen für die Hausherren kamen die Gäste mit der ersten richtigen eigenen Chance in der 13. Spielminute schon zur 1:0-Führung. Die Gastgeber reagierten aber nicht geschockt, sondern versuchten sofort den Ausgleich zu erzielen. So kamen sie allein in der ersten Hälfte zu vier guten Torchancen, während Schackendorf nur selten in Ballbesitz kam. Die zweite Hälfte ging genauso weiter, wie es in der ersten Halbzeit aufhörte. Wankendorf dominierte das Spiel und kam zu mehr Chancen. Das Spiel wurde nun auch entsprechend einem Derby aggressiver und so kam es zu einigen gelben Karten, vor allem auf Seiten der Wankendorfer. Trotz vieler Chancen gelang aber keiner der beiden Mannschaften noch ein weiteres Tor. Den unglücklichen Schlusspunkt des Spiels setzte Arne Duggen, der in der 92. Spielminute mit der gelb-roten Karte vom Platz gestellt wurde. So waren es nach dem Spiel wieder vier Punkte Abstand auf den Tabellenführer aus Lägerdorf. Diese dürften nun keines der letzten beiden Spiele gewinnen, wenn der TSV Wankendorf noch Meister werden soll. Am kommenden Wochenende empfängt Wankendorf zum Saisonfinale den Tabellendritten aus Todesfelde. Anpfiff ist am Samstag um 15:30 Uhr am Jahnplatz.

 

Punktspiel gegen den SV Tungendorf

Eine Woche nach dem sehr wichtigen Sieg gegen den Tabellenersten aus Lägerdorf war der SV Tungendorf in Wankendorf zu Gast. Gegen das abstiegsgefährdete Neumünsteraner Team musste ein Sieg her, um den Anschluss an Lägerdorf halten zu können. Das Spiel begann für die Hausherren nach Maß. Nach gerade einmal 15 Minuten stand es bereits 2:0 durch Tore von Alex Usbek und Arne Duggen. Die Gäste schienen dem Druck der Gastgeber nichts entgegen setzen zu können. So folgte nur knappe zehn Minuten später bereits das 3:0 durch Marcel Schiffer. Das Spiel schien nun für viele schon entschieden, aber es sollte noch einmal spannend werden. Noch kurz vor dem Seitenwechsel gelang dem SV Tungendorf der Anschlusstreffer zum 3:1. Die erste Aktion der zweiten Hälfte sollte ein erneuter Rückschlag für den TSV Wankendorf werden. Nach einem Foulspiel von Bastian Heinrich, der bereits zuvor die gelbe Karte gesehen hatte, diskutierte dieser mit dem Schiedsrichter und wurde daraufhin mit gelb-rot vom Platz gestellt. Nun gab es auf beiden Seiten gute Chancen, ein weiteres Tor zu erzielen. Dieses Tor wollte aber keiner der beiden Mannschaften gelingen. Kurz vor Schluss in der 87. Spielminute dezimierten sich die Gäste dann auch. Der Spieler wurde ebenfalls nach einer Diskussion mit dem Schiedsrichters des Platzes verwiesen. Nachdem die Gleichzahl wieder hergestellt wurde, gelang den Gästen dann noch ein weiterer Treffer, durch den das Endergebnis feststand. So endete das Spiel 3:2, wodurch der Abstand und die Chance Lägerdorf vom Thron zu stoßen, gewahrt wurde.

 

Punktspiel am 09.04.2016

Am 24. Spieltag ging für den TSV Wankendorf zum Tabellenvierten VfR Horst. Die Duelle der beiden Konkurrenten waren spannend und meist auf Augenhöhe. Auch dieses Mal sollte der Gewinner erst spät im Spiel feststehen. Es gab in diesem Spiel nur wenige richtige Höhepunkte. Kleinere Chancen gab es aber hauptsächlich für den TSV Wankendorf. Zur Halbzeit stand es noch 0:0, was für den TSV zur Seltenheit geworden ist, nachdem in den letzten Spielen zumeist schon in der Anfangsphase ein Treffer erzielt werden konnte. Die Mannschaft gab sich aber nicht auf, übte in der zweiten Halbzeit weiter Druck aus und erspielte sich somit weitere Chancen. Diese verfehlten das gegnerische Tor oft nur knapp, so dass es mittlerweile nur noch eine Frage der Zeit sein konnte, bis der Ball im Tor versenkt werden konnte. In der 85. Spielminute kam dann der lang ersehnte und hart umkämpfte Führungstreffer. Der nur elf Minuten zuvor eingewechselte Philipp Dittkuhn konnte den Ball zum ersten und gleichzeitig auch entscheidenden Treffer des Tages im Tor des VfR Horst unterbringen. So war der Jubel entsprechend groß, dass sich der Kampf bezahlt gemacht hat.

Am darauf folgenden Sonntag waren dann alle Augen auf das nächste Topspiel zwischen dem Tabellenersten TSV Lägerdorf und dem Tabellendritten SV Todesfelde II gerichtet. Hier wurde auf Todesfelde gehofft, um den Abstand zum Tabellenführer aus Lägerdorf verkürzen zu können. Lägerdorf konnte seinen 6-Punkte-Vorsprung allerdings durch ein 2:0 verteidigen.

Nun kann der TSV Wankendorf am kommenden Wochenende selbst zeigen, dass auch gegen den TSV Lägerdorf gewonnen werden kann. Das Spitzenspiel der Saison beginnt am Sonntag um 15:00 Uhr in Lägerdorf. Auch hier hofft die Mannschaft auf die erneute lautstarke Unterstützung der Fans.

 

Punktspiel am 28.03.2016

Nach zwei Siegen zuvor musste der TSV Wankendorf auch am Osterwochenende doppelt ran. Zunächst war am Ostersamstag die Kaltenkirchener TS zu Gast, bevor am Ostermontag der SV Wahlstedt auf dem Jahnplatz gastierte. Wie schon gegen Hohenwestedt gelang den Gastgebern ein super Start. Es waren nur wenige Sekunden gespielt, als Arne Duggen das erste Tor des Spiels erzielen konnte. Nur zehn Minuten später konnte wiederum Duggen bereits das 2:0 erzielen. Nach diesem Blitzstart ließen die Hausherren nicht viel anbrennen. Sogar noch vor der Pause konnte Ückert mit dem 3:0 zur Entscheidung treffen. Nach dem Seitenwechsel gelang Duggen noch sein dritter Treffer zum 4:0 (62.), bevor die Gäste lediglich noch den Anschlusstreffer erzielen konnten (64.). Das vierte Spiel innerhalb von acht Tagen, nun gegen den SV Wahlstedt, war nicht so deutlich wie die vorherigen Spiele. Über sehr lange Zeit taten sich die Akteure beider Teams schwer und es gab vor allem in der ersten Halbzeit nur sehr wenige zwingende Chancen. Auch wenn Wankendorf einen extrem hohen Spielanteil hatte, konnte dieser nicht genutzt werden. Erst in der zweiten Hälfte wurde das Spiel ein bisschen besser. Nun konnten sich beide Mannschaften vereinzelt Chancen herausspielen. Es dauerte trotzdem noch 20 Minuten, bis das erste Tor des Tages fiel. Nach einer Ecke und darauf folgendem „Gewühle“ im 16er konnte Timo Bobzien den Ball im gegnerischen Tor unterbringen. Das Tor brachte allerdings nicht die erhoffte Ruhe. Knappe zehn Minuten vor Schluss konnte TSV-Torwart Florian Hamann einen Freistoß nicht weit genug klären, so dass der Abpraller von außerhalb des Strafraumes zum 1:1 Ausgleich verwertet werden konnte. Die Gastgeber gaben sich aber nicht auf und konnten nach einem langen Zuspiel durch Philipp Dittkuhn noch die erneute Führung und damit den Endstand erzielen (87.). Mit nun vier Siegen im Rücken ging es dann am vergangenen Wochenende zum Tabellenfünften aus Wilster.

 

Testspiel am 20.02.2016

Am 20.02.2016 stand das erste Spiel für den TSV Wankendorf im neuen Jahr unter freiem Himmel statt. Gespielt wurde beim TSV Klausdorf auf Kunstrasen. Es war ein gutes Spiel von Wankendorf und es konnte bereits in der ersten Hälfte mit zwei Toren in Führung gegangen werden. Die Tore erzielten Alexander Usbek (11. Minute) und Marcel Schiffer (20. Minute). Auch nach der Pause konnte man zunächst die Führung in Person von Bastian Heinrich ausbauen (57. Minute). Nun kamen die Gastgeber innerhalb weniger Minuten aber nochmal heran. So stand es nach 63 gespielten Minuten nur noch 2:3. Wieder nur fünf Minuten später konnte Finn Block den 2-Tore-Abstand wieder herstellen. So konnte auch der erneute Anschlusstreffer zum 3:4 kurz vor Schluss nichts mehr am Spielausgang ändern, so dass der erste Test vor dem ersten Punktspiel des neuen Jahres erfolgreich war. Nach einem weiteren Test am vergangenen Wochenende, steht nun am Sonntag um 14:30 Uhr das erste Punktspiel des Jahres beim TuS Nortorf an.

 

Norddeutsche-Futsal-Meisterschaft am 06.02.2016

Die Norddeutsche Futsalmeisterschaft war für viele Wankendorfer ein unvergessliches Erlebnis. Es ging per Bus nach Winsen (Luhe). Mit dabei waren zahlreiche Fans, die die Mannschaft das gesamte Turnier über lautstark unterstützten.

Besonders motiviert war man vor allem, da es nicht nur gegen kleine Vereine ging, sondern auch gegen die Futsalmannschaften von Bundesligavertretern wie Hannover 96, den HSV oder auch Werder Bremen.

Im Spiel gegen den HSV war der TSV absolut auf Augenhöhe. Lange Zeit lag man hier 1:2 zurück, hatte aber einige Chancen inklusive 2  Alutreffer und drängte auf das 2:2. In der letzten Minute wurden wir dann noch ausgekontert und mussten das 1:3 hinnehmen.

Im Wissen mit dem HSV auf Augenhöhe gespielt zu haben, gingen wir in das Spiel gegen Hannover. Das Spiel musste mit 2 Toren Vorsprung gewonnen werden, um in die nächste Runde zu kommen. Hier legten wir sogar schnell das 1:0 durch Mathias Gerndt vor. Mussten jedoch relativ schnell das 1:1 hinnehmen. Doch wir zeigten uns nicht beeindruckt und gingen durch Tom Steinmetz und Lennard Hopp 3:1 in Führung. 96 konterte nochmal und kam auf 3:2 heran. Doch durch unsere Fans nach vorn gepeitscht gelang Tobias Jantzen 20 Sekunden vor Schluss das vielumjubelte 4:2 und damit war der Einzug in die Zwischenrunde perfekt. Hier merkte man schnell, dass das Spiel gegen Hannover 96 viel Substanz kostete. Allerdings konnte auch gegen Werder Bremen 10 Minuten lang das Spiel offen gehalten werden. Dann mussten wir dem Substanzverlust doch Tribut zollen und verloren 1:5. Daran änderte auch der zwischenzeitliche Treffer von Alex Usbek zum 1:3 nichts. Leider betrug die Pause vor unserem zweiten Zwischenrundenspiel gegen den Brinkumer SV nur 20 Minuten. In dem Spiel lagen wir relativ schnell mit 0:2 zurück, kämpften uns aber noch einmal ins Spiel zurück und erzielten durch Olaf Weick den Anschlußtreffer zum 1:2. Anschließend drängten wir auf den Ausgleich, hatten unter anderem einen Pfostentreffer durch Alex Usbek zu verbuchen, doch kassierten in der letzten Minute das unglückliche 1:3.

Als Fazit lässt sich sagen, dass sich auch im letzten Hallenturnier der Saison als Verbandsligist auf norddeutscher Ebene sehr ordentlich präsentiert wurde. Nach zwei Vorbereitungsspielen am 20.02.2016 (14:00 Uhr in Klausdorf) und 27.02.2016 (15:00 Uhr in Kronshagen) beginnt am 06.03.2016 wieder die Saison. Dann wird um 14:30 Uhr beim TuS Nortorf gastiert.

Mannschaft // Saison 2016/2017


Obere Reihe von links nach rechts
Marcel Schiffer, Philip Janke, Dominik Schiffer, Elias Laizer, Tobias Jantzen, Nicolas Ückert, Max Kolbe, Arne Duggen, Frieder Matteo Endrejat

Mittlere Reihe von links nach rechts
Torwarttrainer Kim Ebsen, Trainer Jörg Zenker, Co-Trainer Olaf Weick, Rene Hollers, Bennet Sütel, Helge Duggen, Hendrik Müller, Tobias Usbek, Tom Harley Steinmetz, Oliver Börsen, Finn Torben Block, Physiotherapeut Lars Stührmann, Fu-Pa-Cam-Mann Jan Kasten, Betreuer Heinz Bruhn, Betreuer Bernd Hübner

Untere Reihe von links nach rechts
Mathias Gerndt, Sönke Hamann, Matthias Balzer, Bennet Sparfeld, Florian Hamann, Dennis Jürgens, Timo Bobzien, Lennard Hopp

es fehlen
Mattis Kringel, Michel Florin, Yannik Grothkopp, Dennis Buhrmester, Georg Usbek, Philipp Dittkuhn, Sören Schlüter

Spieler des Monats // Saison 2015/2016

Dezember 2015

Lennard Hopp

Spitzname: Hopper, Lennard Hoppstaeder
Alter: 19
Wohnort: Rendswühren
Position: Mittelfeld/Sturm

Besondere Eigenschaften
Lennard war der Wunschkandidat der Wankendorfer Verantwortlichen für die Sommertransfers. Trainer Torsten Block hatte schon in der Saxonia-Jugend für einige Jahre das Kommando über das hochtalentierte, unbekümmert aufspielende Eigengewächs. Der Hopper zeichnet sich durch seine enorme Schnelligkeit, sein starkes Kopfballspiel und seine herausragenden Qualitäten im „1-gegen-1“ aus. Der technisch versierte Hopp besticht sich auch durch seine Vielseitigkeit, denn er ist offensiv sowohl auf den Außenbahnen, in der Sturmspitze und auch als Spielmacher einsetzbar.

Warum eigentlich?
Lennard hat nach anfänglichen Schwierigkeiten im Herrenbereich Fuß gefasst! Denn nach Ausfällen wichtiger Stammspieler, lag die Last zunehmend auf den Schultern des Jungspundes. So setzte er schon in den letzten Punktspielen mit tollen Einzelaktionen und gutem Kombinationsspielen entscheidende Nadelstiche. Als er dann im feuchten Dezember das Hallenparkett betrat, merkte jeder Beobachter ihm die Spielfreude an. So war es nicht verwunderlich, dass bei den dramatischen Hallenturnieren in Neumünster und Bornhöved neben Alexander Usbek der Shootingstar dieser Hallensaison brillierte. Das Sahnehäubchen setzte er sich mit Sicherheit beim Honda-Cup auf, indem er sich mit 6 Treffern die Torjägerkrone sicherte und einen großen Anteil am 5. Pokalgewinn des TSV Wankendorfs hatte.

Fazit
„Hopp!, Hopp!, Hopp!, Hopp!“ tönte es von den Rängen der Bornhöveder Halle. Nicht unwahrscheinlich, dass in der Rückrunde auch im Jahnstadion der Knoten endgültig platzen wird und wir gleiches erleben werden. Wenn nicht, dann mit Sicherheit im Folgejahr. Blocks Musterknabe dürfte noch vielen gegnerischen Abwehrreihen das Fürchten lehren. Klar ist auch, dass andere Vereine die Fühler nach ihm ausstrecken werden, doch wer „Hoppstaedter“ die letzten Wochen erlebt hat, wird bemerkt haben, dass sich eine da enge Bindung zum Verein anbahnt. Weiter so!

 

November 2015

Arne Duggen

Spitzname: Ritmo, Ivica
Alter: 24
Wohnort: Wankendorf
Position: Sturm

Besondere Eigenschaften
Kaum einer reißt sich für den TSV so den Hintern auf, wie unser "Ivica". Getreu seines Vorbildes Olic rennt er die kompletten 90 Minuten auf und ab. Ballsicherheit und Zweikampfstärke macht ihn für jeden Gegner unberechenbar, dazu seine extreme Torgefahr, die nahezu jedes Spiel zum Vorschein kommt. Fast jeder Angriff läuft über ihn und auch seine Quote von 19 Scorerpunkten bei 14 Spielen belegt dies.

Warum eigentlich?
In den letzten Wochen machte sich mal wieder deutlich, wie wichtig Arne für unser Spiel ist. Durch seine vier Tore gegen den TuS Garbek und SV Alemannia Wilster sicherte er uns wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg. Gerade zum Ende der Hinrunde kam "Ritmo", nach langer Verletzungspause, immer besser in Fahrt und konnte sich so auch in der internen Scorerliste mit 9 Toren und 10 Vorlagen an die Spitze setzen. Zudem ist der Rüpelkönig von 2014 durch seine körperliche Präsenz und Ballsicherheit ein enorm wichtiger Bestandteil des Teams und ein extrem unangenehmer Spieler für jede Abwehrreihe.

Fazit
Andere Vereine können sich jede Bemühung um einen Vereinswechsel sparen. Arne ist seit Geburt durch und durch Wankendorfer, was seine "Außendienst"-Einätze zeigen, indem er immer mit irgendwelchen Wankendorf Klamotten auf fremden Plätzen trainierte. Arne wird auch in nächster Zukunft ein ganz wichtiger Baustein im Wankendorfer Spiel sein und den Wankendorfer Fans zu "Living on a prayer" noch sehr viel Freude bereiten.

 

Oktober 2015

Florian Hamann

Spitzname: Flo, Ölfinger
Alter: 33
Wohnort: Wankendorf
Position: Tor

Besondere Eigenschaften
Unser Ölfinger spielt seit Jahren in höherklassigen Ligen. Mit dem TSV ist er in der damaligen Bezirksoberliga gestartet und nach erfolgreicher Qualifikation spielte er noch einige Jahre für die gelb-blauen in der Verbandsliga, ehe er 2010 zum TSV Bordesholm wechselte. In Bordesholm konnte Flo Schleswig-Holstein-Liga Erfahrung sammeln, um diese dann erneut beim TSV unter Beweis zu stellen.

Warum eigentlich?
In den letzten Wochen zeigte Flo konstant gute leistungen und sicherte uns mit starken Paraden gegen Kaltenkirchen, Hohenwestedt und Tungendorf wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Zusammen mit unserer Abwehr bildet er ein absolutes Bollwerk. Nach 12 Spielen stellen wir mit nur 10 Gegentoren die mit Abstand beste Abwehr der Liga. Bereits viermal behielt "Ölfinger" eine weiße Weste und es spricht einiges dafür das noch das ein oder andere "Zu-Null-Spiel" hinzukommen könnte.

Fazit
Mit Flo haben wir einen sicheren und starken Rückhalt im Kasten, der durch mehrere hochklassige Paraden schon einige Punkte für uns gesichert hat. In dieser Form ist er ein absoluter Gewinn für die Mannschaft und kann durchaus eine wichtige Rolle im Kampf um die Meisterschaft spielen. Weiter so Junge!

 

September 2015

Finn Block

Spitzname: Finnschi, Binn Flock
Alter: 20
Wohnort: Schönböken
Position: Mittelfeld

Besondere Eigenschaften
Finn ist ein technisch versierter Spieler, der im Mittelfeld nahezu jede Position bekleiden kann, obwohl er die zentrale Rolle des Denkers und Lenkers bevorzugt. Kurze einfache Flachpässe, der tödliche Pass in Nahtstelle und gelegentliche Geniemomente zeichnen ihn aus. Aushilfsweise kann "Finnschi" durch sein geschicktes Stellungsspiel auch in der Innenverteidigung zur Stelle sein.

Warum eigentlich?
Rohdiamant, der das Ende der Schleifstube in Sicht hat. Finn bewies in den vergangenen Begegnungen, dass er mehr als nur ein talentiertes Eigengewächs ist, denn aus der Stammelf ist der erst 20jährige derzeit nicht mehr wegzudenken. Neben seiner überragendenden Laufarbeit und der Passquote eines Xavi Hernandez, stach er zudem durch seine wichtigen Treffer gegen Nortorf und Wahlstedt hervor. Zusammen mit Domi "Moi" Schiffer führt er die Liste der Trainingsbeteiligung mit stolzen 100% an.

Fazit
Das "Feierbiest" ist auf und neben dem Platz eine echte Bereicherung für den TSV. Keine Partynacht zu lang und keine Trainingseinheit ist zu viel. Eines ist sicher, Finn ist im Herrenfußball angekommen und wird ein wichtiger Bestandteil der gelb-blauen Zukunft sein.

 

August 2015

Tom Harley Steinmetz

Spitzname: Harley
Alter: 19
Wohnort: Groß Kummerfeld
Position: Mittelfeld

Besondere Eigenschaften
Mit Tom haben wir einen echten Glücksgriff gelandet. Der Kapitän der letztjährigen SG VfR/Saxonia A-Jugend ist eines der größten Talente seines Jahrgangs und für sein noch recht junges Alter von 19 Jahren, schon sehr weit. Der beidfüßige Rohdiamant hat eine Ballbehandlung wie kaum ein zweiter und ist eine echte Bereicherung für unser Team.

Warum eigentlich?
Gerade in den ersten Spielen hat "Harley" unter Beweis gestellt, was man von ihm erwarten kann. Schnelle Dribblings, super Ballbehandlung und ein gutes Auge für den Nebenmann. In gerade einmal knapp 400 Spielminuten kann Tom schon 4 Torvorlagen sowie einen eigenen Treffer aufweisen. Zudem ist er durch seine Schnelligkeit und enorme Laufleistung eine ganz wichtige Stütze in unserm Team.

Fazit
Den einen oder Anderen Wankendorfer dürfte der Name Steinmetz noch ein Begriff sein, denn schon Toms Vater Rudi Steinmetz hat als Torwart eine gelb-blaue Vergangenheit. Mit Tom haben wir einen Spieler für uns gewonnen, der sowohl auf, als auch neben dem Platz super zu uns passt und uns hoffentlich noch lange erhalten bleibt. Die Wankendorfer Zuschauer werden in der nächsten Zeit noch viel Freude an den Qualitäten des Jungspundes aus Groß Kummerfeld haben. Ganz sicher!